OLIVEN

 

Weltweit 97% aller Olivenbäume stehen rund um das Mittelmeer verteilt, wo sie vor allem zur Herstellung hochwertigen Olivenöls eine große Bedeutung haben.

 

Verarbeitung von Oliven  

 

Wer Oliven direkt vom Baum essen würde, wäre im wahrsten Sinne des Wortes bitter enttäuscht. Oliven enthalten sehr viel Bitterstoffe, die zwar gesund sind, aber geschmacklich kein großes Vergnügen bereiten. Erst ein Bad in Salzlake entzieht den Früchten die Bitterstoffe. Sie kommen dann in frische Salzlake oder Öl. Gerne werden sie mit beliebten Zutaten wie Essig, Zitrone, Kräutern, Mandeln oder Knoblauch verfeinert.

 

 

 

 

 

Grün oder Schwarz

 

Die Farbe der Oliven ist keine Frage der Sorte. Sie färben sich mit zunehmender Reife von grün über violett nach schwarz. Je reifer die Olive ist, desto weniger Bitterstoffe sind enthalten. Das macht die schwarze Olive bei vielen beliebter. Dennoch werden Oliven auch unreif, also grün, geerntet. Aufgepasst: Wer schwarze Oliven kauft, sollte aufs Etikett schauen: Wenn Eisengluconat als Zutat aufgeführt ist, wurden die Oliven geschwärzt.

 

Gesundheitliche Aspekte

 

Oliven besitzen einen mittleren Eisengehalt, was für die Sauerstoffversorgung unseres Körpers eine große Rolle spielt. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Olive sind die antioxidativ wirkende Carotinoide, Polyphenole und Vitamin E. Sie tragen zum Zellschutz bei und stärken das Herz-Kreislauf-System.